Die Fachkräfte von morgen sitzen heute noch im Hörsaal

Die Stelle ist seit Monaten offen, Bewerbungen bleiben aus und im Team wächst die Belastung. Spätestens jetzt beginnen viele Unternehmen, ihre Sichtbarkeit als Arbeitgeber zu erhöhen. Doch erfolgreiches Nachwuchsrecruiting setzt deutlich früher an, denn die Fachkräfte von morgen sind längst da. Sie sitzen heute nur noch im Hörsaal.
Mehr als 2.500 Studierende in einem relevanten Hochschulumfeld
An der Agrar-, Ernährungs- und Ingenieurwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bonn studieren aktuell 2.757 Menschen.
Sie beschäftigen sich unter anderem mit Agrarwissenschaften, Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften, Ressourcenökonomik, Landtechnik, Nutzpflanzenwissenschaften, Ressourcenschutz und Tierwissenschaften. Damit lernen und forschen in Bonn mehr als 2.500 Studierende in Fachrichtungen, die für Unternehmen aus Landwirtschaft, Agrarhandel, Saatgut, Pflanzenschutz, Tierernährung, Landtechnik, Lebensmittelwirtschaft, Beratung und Forschung besonders relevant sind. Der Agrarkarrieretag findet genau in diesem Hochschulumfeld statt. Am 2. Dezember 2026 treffen Unternehmen an der Universität Bonn auf Studierende, Absolventen und Nachwuchskräfte, die sich mit ihrer beruflichen Zukunft beschäftigen.
Recruiting beginnt nicht erst mit einer offenen Stelle
Studierende lernen potenzielle Arbeitgeber nicht erst kennen, wenn sie aktiv nach ihrem ersten festen Job suchen. Der erste Kontakt entsteht häufig früher: bei der Suche nach einem Praktikum, einer Werkstudententätigkeit, einer Abschlussarbeit oder einem Unternehmen, das Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder ermöglicht. Wer in dieser Phase präsent ist, kann frühzeitig Vertrauen aufbauen und zeigen, welche Aufgaben, Entwicklungsmöglichkeiten und Karrierewege das eigene Unternehmen bietet. Das bedeutet nicht, dass aus jedem Gespräch unmittelbar eine Bewerbung entsteht. Aber ein erster Kontakt kann später bei einer Stellensuche den Unterschied machen. Denn wenn sich Nachwuchskräfte für ihren Berufseinstieg entscheiden, erinnern sie sich eher an Unternehmen, die sie bereits persönlich erlebt haben.
Was der Agrarkarrieretag Unternehmen bietet
Der Agrarkarrieretag ist mehr als eine Gelegenheit, aktuelle Stellenanzeigen auszulegen. Unternehmen können sich als Arbeitgeber präsentieren, ihre Tätigkeitsfelder erklären und mit Studierenden über Praktika, Abschlussarbeiten, Traineeprogramme und Einstiegsmöglichkeiten sprechen.
Je nach Beteiligungspaket umfasst die Unternehmenspräsenz unter anderem:
- Stellenanzeigen auf der digitalen und analogen Jobwall
- die Darstellung auf der Veranstaltungswebsite
- Sichtbarkeit innerhalb der begleitenden Marketingmaßnahmen
- einen eigenen Messestand an der Universität Bonn
- die Einbindung eines Unternehmensvideos
- eine Unternehmenspräsentation im Hörsaal und digital
- ein Live-Interview vor Ort
So lässt sich die Beteiligung an die eigenen Recruiting- und Employer-Branding-Ziele anpassen.
Arbeitgebermarken entstehen im persönlichen Gespräch
Eine Karriereseite kann Informationen vermitteln und eine Stellenanzeige kann eine Aufgabe beschreiben. Doch ob ein Unternehmen menschlich, glaubwürdig und interessant wirkt, zeigt sich häufig erst im direkten Austausch.Studierende möchten wissen, welche Menschen hinter einem Unternehmen stehen, wie der Arbeitsalltag aussieht und welche Perspektiven sie dort haben. Genau diese Fragen lassen sich im persönlichen Gespräch ehrlicher und konkreter beantworten als in jeder Hochglanzbroschüre. Für Unternehmen bietet der Agrarkarrieretag deshalb die Möglichkeit, nicht nur offene Stellen, sondern die eigene Arbeitgeberpersönlichkeit sichtbar zu machen.
Für welche Unternehmen ist eine Teilnahme interessant?
Der Agrarkarrieretag richtet sich nicht ausschließlich an große Agrarkonzerne. Auch mittelständische Unternehmen, Agrargenossenschaften, Beratungsorganisationen, Verbände, Behörden, Forschungsinstitutionen und spezialisierte Arbeitgeber können die Veranstaltung nutzen, um Nachwuchskräften ihre oftmals wenig bekannten Berufsfelder zu zeigen. Gerade Unternehmen, deren Namen außerhalb der Branche nicht sofort bekannt sind, profitieren von der persönlichen Begegnung. Studierende können sich nur für Arbeitgeber entscheiden, die sie kennen.
Am 2. Dezember 2026 in Bonn sichtbar werden
Wer morgen qualifizierte Fachkräfte gewinnen möchte, sollte nicht erst dann mit der Ansprache beginnen, wenn eine Position bereits unbesetzt ist. Der Agrarkarrieretag bietet Unternehmen die Gelegenheit, frühzeitig Kontakte aufzubauen, die eigene Arbeitgebermarke zu stärken und Nachwuchskräften zu zeigen, welche beruflichen Möglichkeiten das Agribusiness bietet.
Agrarkarrieretag 2026
2. Dezember 2026 | Universität Bonn
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