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Tipps und Tricks Teil 3 - Bewerbungsfoto

Da seit der Einführung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) das Bewerbungsfoto nicht mehr Pflichtbestandteil einer Bewerbung ist, lassen viele das Bild in ihrem Lebenslauf einfach weg. Dabei kann das Bewerbungsfoto ein hervorragender Türöffner sein und dem Personaler einen guten ersten Eindruck vermitteln. Darüber hinaus gibt es der Bewerbung eine persönlichere, emotionale Note und ein Gesicht zum Text. Es kann natürlich auch helfen, sich positiv von Bewerbern mit einem unprofessionellen Foto abzuheben.
Veröffentlicht am 08.05.2018

Doch worauf sollte man achten, um ein gutes und professionelles Bewerbungsbild zu bekommen?

  • Am besten geht man zu einem professionellen Fotografen. Da er schon viele verschiedene Bewerbungsfotos gemacht hat, kann er auch Tipps für das Outfit, das Make-Up und die Frisur geben. Man sollte diese Dinge immer auf den Beruf und das Unternehmen abstimmen, an das die Bewerbung geschickt wird. Aus diesem Grund kann man natürlich auch zu einem „Shooting“ mehrere Outfits mitnehmen und verschiedene Bilder machen.
  • Generell kann man sagen, dass die Haare nicht das Gesicht bedecken sollten und ein gepflegtes aber nicht übermäßig gestyltes Aussehen wichtig ist, man sollte sein Make-Up und auch die Schmuckauswahl also eher dezent halten.
  • Schwarz-weiß oder in Farbe? Diese Frage ist Geschmackssache. Man sollte bei schwarz-weiß Aufnahmen allerdings darauf achten, dass man mit seiner Kleidung einen ausreichenden Kontrast zum Hintergrund erzeugt.
  • Ein weiterer Vorteil von Bewerbungsbildern, die bei einem professionellen Fotografen gemacht wurden, ist, dass man die Fotos in der Regel auch digital bekommen kann. Somit spart man sich das lästige Einscannen und kann sicher sein, dass die Bilder in der Onlinebewerbung nicht verpixelt sondern von guter Qualität sind.
  • Die digitale Version kann man auch sehr gut für Online-Plattformen wie z.B. Xing oder LinkedIn verwenden, das rundet das Bewerberprofil ab und schafft einen Wiedererkennungswert.
  • Punkte, die das Format des Bildes oder die Haltung/Körpersprache betreffen, überlässt man am besten dem Fotografen, schließlich kennt er sich damit am besten aus.

Welche No-Gos gibt es?

  • Man sollte niemals einen Schnappschuss (auch wenn es ein sehr schönes und gelungenes Bild ist) oder ein Partybild als Bewerbungsfoto benutzen.
  • Nicht zu viel Haut zeigen, denn das sieht sowohl bei Männern als auch bei Frauen unprofessionell aus.
  • Bewerbungsbilder sollten möglichst aktuell sein, damit der Personaler einen guten Eindruck bekommt, also sollte man kein fünf Jahre altes Bild nehmen.

Solltet Ihr noch Fragen zum Thema Bewerbungsbild oder zur Bewerbung allgemein haben, meldet Euch gerne bei uns, wir stehen Euch mit Rat und Tat zur Seite!