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Wer sich nicht mitbewegt, wird abgehängt!

In der sich immer schneller drehenden globalen Welt, wird „pünktlich“ als das neue „zu spät“ gesehen. Wir müssen uns täglich neu erfinden, eine Innovation jagt die nächste, Kunden der Agrarbranche bekommen ständig neue Dienste angeboten. Wer sich nicht mitbewegt, wird abgehängt.
Veröffentlicht am 28.03.2019

In der sich immer schneller drehenden globalen Welt, wird „pünktlich“ als das neue „zu spät“ gesehen. Wir müssen uns täglich neu erfinden, eine Innovation jagt die nächste, Kunden der Agrarbranche bekommen ständig neue Dienste angeboten. Wer sich nicht mitbewegt, wird abgehängt.

Wir fragen Madeleine Schregle, Trainerin der AgroBrain, wie sie die Entwicklung hin zum lebenslangen Lernen in der Agrarbranche sieht. agrarzeitung: Frau Schregle, wie hat sich die Arbeitswelt in Punkto lebenslanges Lernen verändert?
Madeleine Schregle: Wir arbeiten in einem Umfeld, in dem wir es uns nicht mehr leisten können werden, einen Beruf zu erlernen, um in diesem 30 bis 40 Jahre vor uns hin zu arbeiten. Prozesse werden immer komplexer und viele Jobs bedürfen interdisziplinären Erfahrungen aus verschiedenen Branchen. Am Scheidepunkt vom Industriezeitalter zum Wissenszeitalter stehen wir mitten in der Herausforderung, uns ständig weiterzuentwickeln und weiterzubilden. Nur so werden Unternehmen weiterkommen. Wer jedoch in der Annahme verharrt, dass Wissen allein Fortschritt ist, liegt weit daneben. Erst wenn wir vom Know How zum Do Now kommen, werden wir die Erfolge erzielen, die wir benötigen, um zukunftsfähig zu sein.
Ist diese Herausforderung stemmbar und wie können Unternehmen damit umgehen?
Führungskräfte entwickeln sich zu Coaches und die Digitalisierung ist nicht mehr aufzuhalten. Das ist heute schon absehbar. Viele sehen diese Veränderungen als große Belastung - das muss es jedoch nicht sein. Wer weiß wie, kann in Zukunft in Führung gehen. Ich sehe darin eine große Chance für all jene, die Bereitschaft zeigen, sich weiterzuentwickeln. Unternehmen und Menschen, die heute mit Mut, Leidenschaft und Neugier voranschreiten und im Service bereit sind, ein wenig mehr zu tun als das primär Geforderte, werden von der Gesellschaft mit Erfolg belohnt. Wir können alles erreichen, es hängt von uns selbst ab.
Worin sehen Sie Ihre Aufgabe als Trainerin?
Ich darf Menschen täglich dazu inspirieren, ein Stück über sich selbst hinauszuwachsen. So finden sie neue Motivation, werden erfolgreicher und lernen mit den Veränderungen unserer Arbeitswelt umzugehen. Ein erfolgreicher Tag ist für mich ein Tag, an dem ich Menschen in einem besseren Zustand verlasse, wie ich sie angetroffen habe. Ich habe den schönsten Beruf, den man sich vorstellen kann.